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	<title>Taler du tysk? &#187; Danmark</title>
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	<description>Dänemark aus der Sicht eines Deutschen</description>
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		<title>Jahresrückblick 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 14:06:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Mahlmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Danmark]]></category>
		<category><![CDATA[neujahr]]></category>
		<category><![CDATA[silvester]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Jeder anständige Blog hat einen Jahresrückblick. Und meiner auch!&#8221; Anonymous Einen Guten Rutsch allerseits! 1. Zugenommen oder abgenommen? Weder noch. Figur vielleicht etwas sportlicher *hust* 2. Haare länger oder kürzer? Im Durchschnitt gleich. Auf die Frage &#8220;mehr oder weniger Haare?&#8221; möchte ich nicht antworten! 3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger? Laut Messung exakt gleich. 4. Mehr Kohle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Jeder anständige Blog hat einen Jahresrückblick. Und meiner auch!&#8221;<br />
Anonymous</p>
<p>Einen Guten Rutsch allerseits!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lighti.de/wp-content/uploads/2011/12/330px-Silvester_Frankfurt.jpg"><img class="aligncenter" title="330px-Silvester_Frankfurt" src="http://www.lighti.de/wp-content/uploads/2011/12/330px-Silvester_Frankfurt.jpg" alt="" width="330" height="248" /></a></p>
<p><strong>1. Zugenommen oder abgenommen?</strong><br />
Weder noch. Figur vielleicht etwas sportlicher *hust*</p>
<p><strong>2. Haare länger oder kürzer?</strong><br />
Im Durchschnitt gleich. Auf die Frage &#8220;mehr oder weniger Haare?&#8221; möchte ich nicht antworten!</p>
<p><strong>3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?</strong><br />
Laut Messung exakt gleich.</p>
<p><strong>4. Mehr Kohle oder weniger?</strong><br />
Exakt dieselbe wie letztes Jahr.</p>
<p><strong>5. Mehr ausgegeben oder weniger?</strong><br />
Etwas mehr vermutlich, allerdings keine nennenswerten Summen. Nächstes Jahr wird dafür umso spannender!</p>
<p><strong>6. Mehr bewegt oder weniger?</strong><br />
Mehr! ein bis zwei Mal die Woche!</p>
<p><strong>7. Der hirnrissigste Plan?</strong><br />
Meine Pläne funktionieren! Immer!</p>
<p><strong>8. Die gefährlichste Unternehmung?</strong><br />
Vor Kim Jong Ils Haustür aufzutauchen und mir in einem seiner Infiltrationstunnel den Kopf an der Decke zu stoßen.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>9. Der beste Sex?</strong><br />
<a href="http://www.lighti.de/wp-content/uploads/2011/12/87.gif"><img class="size-full wp-image-789 aligncenter" title="Meanwhile in my love life" src="http://www.lighti.de/wp-content/uploads/2011/12/87.gif" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p><strong>10. Die teuerste Anschaffung?</strong><br />
Siehe 5.</p>
<p><strong>11. Das leckerste Essen?</strong><br />
Definitiv nichts aus Korea.</p>
<p><strong>12. Das beeindruckendste Buch?</strong><br />
Ist das dasselbe wie &#8220;Buch, was Du gelesen hast, und Dir am meisten gefallen hat!&#8221; ? Wenn nein, dann hat mich dieses Steve Jobs Buch beeindruckt, wie kann man mit einem Hype um seine Person auch noch posthum Kohle machen!? Falls ja, dann wäre das <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Zima_Blue_and_Other_Stories">Zima Blue</a>, eine Kurzgeschichtensammlung von Alastair Reynolds</p>
<p><strong>13. Der ergreifendste Film?</strong><br />
Bestes Popcorn Kino: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sucker_Punch">Sucker Punch</a>, Bester deutscher Film: <a title="Kokowääh" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kokow%C3%A4%C3%A4h">Kokowääh</a> &#8211; ja, ich mag Til Schweiger Filme *schäm*</p>
<p><strong>14. Die beste CD? Der beste Download?</strong><br />
Ich habe jetzt ein Spotify Account.</p>
<p><strong>15. Das schönste Konzert?</strong><br />
Ich war bloß auf einem Konzert dieses Jahr, das Rundfunkorchester bei der Kulturnacht. Aber sie haben u.A. Star Wars gespielt!</p>
<p><strong>16. Die meiste Zeit verbracht mit …?</strong><br />
Arbeitskollegen &#8211; die auch zugleich Freunde sind</p>
<p><strong>17. Die schönste Zeit verbracht mit …?</strong><br />
Siehe 16</p>
<p><strong>18. Vorherrschendes Gefühl 2011?</strong><br />
Arbeit! Arbeit! Arbeit!</p>
<p><strong>19. 2011 zum ersten Mal getan?</strong><br />
Nach Asien geflogen. Einen Braten gebraten.</p>
<p><strong>20. 2011 nach langer Zeit wieder getan?</strong><br />
Eine deutsche Weihnachtsfeier gefeiert, so mit Stollen, Feuerzangenbowle und allen drum und dran. Quasi als deutscher Kulturbotschafter im Ausland!</p>
<p><strong>21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?</strong><br />
Körbe, Rheumaschübe, das jemand meine Jacke klaut.</p>
<p><strong>22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?</strong><br />
Wen: viele Was: mein Dissertationsprojekt funktioniert</p>
<p><strong>23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?</strong><br />
Woher soll ich das wissen?</p>
<p><strong>24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?</strong><br />
Aufmerksamkeit.</p>
<p><strong>25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?</strong><br />
Jemand war sehr begeistert über meine Küchenausstattung und Kochkünste.</p>
<p><strong>26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?</strong><br />
Siehe 23</p>
<p><strong>27. 2011 war mit einem Wort …?</strong><br />
Arbeit</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Hannover zu Gast in Kopenhagen</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 15:49:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Mahlmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[København]]></category>
		<category><![CDATA[braunschweig]]></category>
		<category><![CDATA[fussball]]></category>
		<category><![CDATA[hannover]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Donnerstag war ich im Stadion um mir die Europa Liga Partie &#8220;Hannover 96 vs. FC Kopenhagen&#8221; anzusehen. War ein tolles Spiel, die Stimmung war auch dank der 10.000 angereisten Fans prächtig und 96 hat gewonnen. Kleiner Wermutstropfen: wir saßen im Block der Gastgeber hinter dem Tor und die &#8220;guten&#8221; Tore fielen auf der anderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag war ich im Stadion um mir die Europa Liga Partie &#8220;Hannover 96 vs. FC Kopenhagen&#8221; anzusehen. War ein tolles Spiel, die Stimmung war auch dank der 10.000 angereisten Fans prächtig und 96 hat gewonnen. Kleiner Wermutstropfen: wir saßen im Block der Gastgeber hinter dem Tor und die &#8220;guten&#8221; Tore fielen auf der anderen Seite. Außerdem waren die meisten Zuschauer um uns herum natürlich nicht ganz so fröhlich über den Ausgang des Spiels. Sei&#8217;s drum, die Mannschaft der Heimatstadt mal vor so einer Kulisse erleben zu dürfen war toll.</p>
<p>Apropos Heimatstadt, ich merke immer mehr wie die 10 Jahre in Braunschweig in den Hintergrund rücken. Wenn mich hier jemand fragt, woher ich denn komme, antworte ich automatisch &#8220;Hannover&#8221;, obwohl ich dort schon seit 10 Jahre nicht mehr lebe. Am Anfang hier in Dänemark habe ich immer noch den Satz &#8220;Aber die letzten 10 Jahre ..&#8221; nachgeschoben, doch das hatte zur Folge, dass ich umständlich erklären musste wo dieses Braunschweig eigentlich liegt. Zwei Erklärungen funktionieren manchmal: &#8220;bei Wolfsburg &#8211; dort wo die VWs herkommen&#8221; oder &#8220;am Harzen (dän. für &#8220;der Harz&#8221;)&#8221; denn Letzteres scheint ein beliebtes Winterurlaubsziel für Dänen zu sein. In den allermeisten Fällen hilft aber auch das nicht, also lass ich diesen Lebensabschnitt einfach unter den Tisch fallen.</p>
<p>Zwar waren die 10 Jahre in Braunschweig sicherlich eine schöne Zeit und es ist ein nettes Städtchen, aber &#8211; um ehrlich zu sein &#8211; ich vermisse weder dort zu wohnen noch &#8220;Events&#8221; dort zu verpassen. Mittlerweile bin auch wieder mehr auf dem Laufenden was eigentlich gerade in Hannover passiert, auch wenn ich dort immer noch nicht mehr wohne. Jetzt wo Braunschweig nach zwei Jahren schon fast verblasst ist, frage ich mich wie das in 10 Jahren sein wird. Ich vermute aber, dass das &#8211; sollte ich noch einmal umziehen &#8211; mit Kopenhagen nicht so sein wird &#8211; hier passiert nämlich ab und zu mal was <img src='http://www.lighti.de/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':mrgreen:' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Regierungswechsel in Dänemark</title>
		<link>http://www.lighti.de/2011/09/16/regierungswechsel-in-danemark/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 23:27:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Mahlmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Danmark]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[wahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Donnerstag wurde in Dänemark ein neues Parlament, und damit auch einen neuen Ministerpräsidenten, gewählt. Ich wollte eigentlich schon eher darüber schreiben, aber die letzten drei Wochen waren ziemlich stressig, und so ging das Ganze etwas an mir vorbei. Der Termin für die Parlamentswahlen sind nämlich keineswegs im voraus bekannt. Es liegt im Ermessen des Regierungschefs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Donnerstag wurde in Dänemark ein neues Parlament, und damit auch einen neuen Ministerpräsidenten, gewählt. Ich wollte eigentlich schon eher darüber schreiben, aber die letzten drei Wochen waren ziemlich stressig, und so ging das Ganze etwas an mir vorbei. Der Termin für die Parlamentswahlen sind nämlich keineswegs im voraus bekannt. Es liegt im Ermessen des Regierungschefs diesen innerhalb eines bestimmten Zeitraumes zu wählen &#8211; und dieses Mal waren es drei Wochen Vorlauf. Wahlkampftouren, so wie in Deutschland, kennt man hier eher nicht. Wo sollte man auch hin fahren?</p>
<p>Das politische Land gliedert sich in zwei Blöcke: den blauen Block, bestehend aus den Konservativen, Liberalen, der Venstre (dt. Linke) und der Dänischen Volkspartei (DF). Über letztere kann man eigentlich nur den Kopf schütteln, ich würde sie mal vorsichtig als die &#8220;dänische NPD&#8221; bezeichnen. Dieser Partei kam nämlich in den letzten 10 Jahren, in der eine Koalition aus Konservativen und Liberalen regierte, die Rolle des Mehrheitsgebers zu, und jedes politische Vorhaben wurde an absurde ausländerfeindliche Bedingungen geknüpft. Zuletzt die Wiedereinführen der ständigen Grenzkontrollen.</p>
<p>Doch nun hat Dänemark eine Ministerpräsidentin und wird wohl künftig aus einer Koalition von Sozialdemokraten, Sozialisten, &#8220;radikalen Linken&#8221; und einer Einheitsliste regiert &#8211; der rote Block. Dominierendes Wahlkampfthema war allerdings die wirtschaftliche Lage des Landes, und der rote Block hat mit dem Wahlversprechen gepunktet, ein großes Investitionspaket, u.A. für das Bildungswesen, auf den Weg zu bringen. Große Änderungen in der Außenpolitik sind wohl erst einmal nicht zu erwarten, immerhin hat man angekündigt die Grenzkontrollen wieder abzuschaffen. Allerdings wird da wohl noch mehr kommen: die &#8220;Radikale Venstre&#8221; und die linke Einheitsliste spielen das Spiel nun umgekehrt und verlangen als Mehrheitsgeber massive Änderungen in der Ausländerpolitik in die andere Richtung. Mal sehen, was da noch kommt.</p>
<p>Ich habe mir das Meiste der Wahlnacht angesehen. Die Wahlberichterstattung war doch ziemlich anders; skuril: viele Kandidaten wurden live bei ihren Familien zuhause besucht. Die neue Ministerpräsidentin wurde vom Fernsehen von ihrer Haustür bis zu Wahlparty begleitet. Überhaupt waren alle am Feiern, nur bei der DF gab&#8217;s lange Gesichter. Eigentlich wird es mal Zeit, dass die EU das Wahlrecht für Ausländer reformiert, dann kann ich vielleicht auch mal mitfeiern oder zumindest wählen gehen <img src='http://www.lighti.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Meet the danes</title>
		<link>http://www.lighti.de/2011/08/14/meet-the-danes/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 14:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Mahlmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Danmark]]></category>
		<category><![CDATA[Kontake]]></category>

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		<description><![CDATA[In dem vor zwei Jahren ausgestrahlten Film über Dänemark auf ARTE wurde das Projekt &#8220;Meet the danes&#8221; (etwa &#8220;Triff die Dänen&#8221;) vorgestellt. Dort kann man Einladungen zum Abendessen bei dänischen Familien erwerben, oder an diversen andere Aktivitäten teilnehmen. So sollen Touristen und Zugezogenen &#8220;die Dänen&#8221; etwas näher gebracht werden. Hatte ich das vor zwei Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dem vor zwei Jahren ausgestrahlten <a title="TV Tipp: Das glücklichste Land der Welt" href="http://www.lighti.de/2009/11/24/tv-tipp-das-glucklichste-land-der-welt/">Film über Dänemark</a> auf ARTE wurde das Projekt &#8220;<a title="Meet the danes" href="http://www.meetthedanes.dk/en/">Meet the danes</a>&#8221; (etwa &#8220;Triff die Dänen&#8221;) vorgestellt. Dort kann man Einladungen zum Abendessen bei dänischen Familien erwerben, oder an diversen andere Aktivitäten teilnehmen. So sollen Touristen und Zugezogenen &#8220;die Dänen&#8221; etwas näher gebracht werden.</p>
<p>Hatte ich das vor zwei Jahren noch als skurile Idee abgetan, so sehe ich heute durchaus den Bedarf dafür: Dänen sind nicht an tieferen Kontakten zu Ausländern interessiert! Und das liegt nicht daran, dass &#8220;die Ausländer&#8221; keinen Kontakt suchen würden. Das mag pauschalisierend klingen, aber von meinen vielleicht hundert Kontakten hier sind vielleicht fünf dänisch; und diese Kontakte würde ich auch nur vorsichtig &#8220;Kontakte&#8221; nennen. Und von jedem Zugezogenen hört man dieselbe Geschichte, selbst von denen, die hier seit Jahren leben. Wenn auf einer privaten Party ein Däne gesichtet wird, ist das gleich ein Highlight und gut für einen Lacher: &#8220;Ein Däne! Ich habe gehört in der Gegend soll&#8217;s die geben &#8230;&#8221;. Andererseits schade, dass man in dieser Ausländerblase fest steckt. Hier lebt eine ganze Parallelgesellschaft, zusammengesetzt aus allen Nationen.</p>
<p>Natürlich kann man jetzt argumentieren, dass das in anderen Ländern genauso wäre. Ich weiß nicht, wie gut aufgenommen ich mich in Deutschland als Ausländern fühlen würde. Bis kurz vor Studienende wusste ich nicht einmal, dass es an unserer Uni eine lokale Erasmus Gemeinschaft gibt, die auch regelmäßig zu Parties einlädt. Allerdings habe ich auch nie danach gesucht.<br />
Auch Freunde aus England und Frankreich berichten von diesem Phänomen in abgeschwächter Form. Doch so krass erlebe ich das nur in Dänemark: wenn man in einer Kneipe von einer Frau angesprochen wird, und freundlich fragt ob man nicht Englisch sprechen könnte, wird man häufig mit einem &#8220;OH! You&#8217;re not Danish!&#8221; eiskalt stehen gelassen.</p>
<p>Dieses &#8220;wir&#8221;-Gefühl von Gesellschaft ist ja ganz nett, aber offensichtlich gibt es auch ein &#8220;ihr&#8221;. Dafür fühlt man im &#8220;ihr&#8221; eine Verbundenheit aller Nationen.</p>
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		<title>Studieren in Kopenhagen</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 12:31:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Mahlmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Danmark]]></category>
		<category><![CDATA[link]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Artikel hier auf Spiegel Online lässt sich auch 1:1 auf die ITU übertragen: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,773857,00.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Artikel hier auf Spiegel Online lässt sich auch 1:1 auf die ITU übertragen: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,773857,00.html</p>
]]></content:encoded>
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		<title>2.945,46 EUR</title>
		<link>http://www.lighti.de/2011/05/04/2-94546-eur/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 May 2011 21:59:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Mahlmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Danmark]]></category>
		<category><![CDATA[I Tyskland]]></category>
		<category><![CDATA[BAföG]]></category>
		<category><![CDATA[studium]]></category>
		<category><![CDATA[SU]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist die Summe, die ich dem deutschen Staat diesen Monat überwiesen darf. 5 Jahre nach Studienabschluss wird die BAföG-Rückzahlung fällig.Fast 3000 € Schulden habe ich also &#8220;angehäuft&#8221;, nur damit ich eine Universität besuchen konnte. Da ich nebenbei Arbeiten musste, und es leider nur in 120% der Regelstudienzeit geschafft habe, entfallen weitere Boni auf&#8217;s BAföG. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist die Summe, die ich dem deutschen Staat diesen Monat überwiesen darf. 5 Jahre nach Studienabschluss wird die BAföG-Rückzahlung fällig.Fast 3000 € Schulden habe ich also &#8220;angehäuft&#8221;, nur damit ich eine Universität besuchen konnte. Da ich nebenbei Arbeiten musste, und es leider nur in 120% der Regelstudienzeit geschafft habe, entfallen weitere Boni auf&#8217;s BAföG.<br />
Ich möchte nicht wissen, wo ich noch 500 € oder mehr pro Semester noch hätte her zaubern sollen, nur damit meine Universität &#8220;bessere Lehre&#8221; &#8211; was immer das auch sein soll &#8211; bieten kann. Noch dazu mit einem voll gepackten Bachelor-Studium, das weder Zeit für Nebenjobs, noch für irgend etwas anderes bietet. Doch das soll jetzt kein Rant gegen den Verfall unserer Hochschullandschaft werden.</p>
<p>Ich war immerhin in der Lage mit viel Papierkram in den &#8220;Genuss&#8221; der staatlichen Förderung zu kommen. Der Genuss beinhaltete in diesem Fall auch, dass mir die Leute &#8220;auf dem Amt&#8221; ihre Inkompetenz und Unverschämtheit so oft demonstriert haben, dass mir als &#8220;Bittsteller&#8221; mehrmals der Kragen geplatzt ist. Mich und meinen Vater hatten die, glaube ich, schon auf dem roten Telefon: &#8220;Oh nein, er ruft schon wieder an!&#8221;.<br />
Man muss dazu sagen, dass ich mir nichts erschlichen habe, letzendlich war ich im Recht und alles bester Ordnung; die Pfeifen haben mich nur zwischendurch 7 Monate in ihrer Bürokratie gemalen, so dass ich ohne einen Cent da saß. Zu Weihnachten bekam ich dann mein komplettes Geld überwiesen &#8211; schönen Dank auch, und wovon sollte ich bis dahin meine Miete bezahlen?</p>
<p>Ich habe keine Ahnung, ob die Bürokratie in Dänemark in dieser Hinsicht besser ist. Allerdings gibt es für Dänen die <em>Statens Uddannelsesstøtte</em> (dt. Staatliche Ausbildungsunterstützung, kurz &#8220;SU&#8221;), die in etwa dem deutschen Bundesausbildungsförderungsgesetz entspricht. In der Länge bzw. Kürze des Wortes spiegelt sich auch der Hauptunterschied wieder: während in Deutschland, wie oben beschrieben, sich Studenten durch monatelange Prüfungsprozesse ziehen, ob denn die Eltern nicht auch wirklich 100.000 € in der Socke unter dem Bett verstecken, gibt es in Dänemark ein Grundeinkommen für Dänen über 18, die einen Ausbildungsvertrag bzw. Immatrikulation nachweisen können. Schluss aus, der Nächste bitte! Natürlich gibt es da auch Staffelungen und gewisse Hürden und man muss seinen Ausbildungsfortschritt nachweisen, aber im Gegensatz zu einem Studienkredit muss man es nicht zurück zahlen. Letzteren kann man aber zusätzlich erhalten.</p>
<p>Wieder einmal ist das ganze Spaß übrigens von Steuern finanziert. Und keine Ahnung, ob das Modell besser ist, aber es hätte mir auf jeden Fall mehrere Nervenzusammenbrüche erspart.</p>
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		<title>Ein Land im Konsens</title>
		<link>http://www.lighti.de/2011/04/12/ein-land-im-konsens/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 19:22:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Mahlmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Danmark]]></category>
		<category><![CDATA[PhD]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[konsens]]></category>
		<category><![CDATA[repräsentation]]></category>

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		<description><![CDATA[Dänen haben (aus der Sicht eines Deutschen) ein sehr merkwürdiges Verständnis von &#8220;Repräsentation&#8221;. Vielleicht ist es aber auch nur, dass die dänische Gesellschaft viel mehr auf Konsens und Konfliktvermeidung aufgebaut ist; und natürlich beruht diese Einschätzung nur auf meiner persönlichen Erfahrung. Seit einem halben Jahr bin ich als Vertreter der Doktoranden in dem Gremium, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dänen haben (aus der Sicht eines Deutschen) ein sehr merkwürdiges Verständnis von &#8220;Repräsentation&#8221;. Vielleicht ist es aber auch nur, dass die dänische Gesellschaft viel mehr auf Konsens und Konfliktvermeidung aufgebaut ist; und natürlich beruht diese Einschätzung nur auf meiner persönlichen Erfahrung.</p>
<p>Seit einem halben Jahr bin ich als Vertreter der Doktoranden in dem Gremium, dass selbige gegenüber der Hochschule vertritt. Das Gremium ist paritätisch besetzt, d.h. Doktoranden und Professoren sind dort vertreten, sowie zwei Mitglieder der Verwaltung. Letztere sind zwar nur protokollführend vertreten und nicht stimmberechtigt, sind aber seltsamerweise ein wichtiger Teil der Diskussionen und Beschlüsse dieses Gremiums.</p>
<p>Aufgabe dieses Gremiums ist es über Sorgen, Wünsche und Anträge der Doktoranden gegenüber der Hochschule zu verhandeln und ggf. zu schlichten. Letzteres wurde aber noch nie nötig: immer wenn meine Kollegen Anträge über Spesen oder Anerkennung von Leistungen (ECTS) einreichen, werden zuerst die Vertreter der Doktoranden gefragt, ob wir damit einverstanden wären. Meine Standardantwort lautet dann immer: &#8220;Natürlich! Ich bin hier in diesem Gremium um die Interessen dieser Person zu vertreten. Vielleicht solltet ihr damit anfangen erst die Hochschule und die Professoren zu fragen?&#8221;. Das erntet meist nur verwunderte Gesichter: &#8220;Aber Du bist doch hier, um darauf zu schauen, dass alles regelgerecht funktioniert!&#8221;.<br />
Abgesehen davon, dass diese Hochschule ein Mangel an wasserdichten Regelwerken hat, bin ich eher der Meinung, dass ich eher dafür da bin das Optimum für meine Kollegen heraus zu holen, bis ich irgendwann von einem Regelwerk gestoppt werde.Ich fühle mich irgendwie wie jemand, der das System zu seinen Gunsten bzw. Anderer aushebelt.</p>
<p>Ich frage mich, ob das in der freien Wirtschaft auch so ist. Denn wenn der Arbeitgeber immer sofort auf Kuschelkurs geht und alle immer auf Konsens bedacht sind, dann wundert es mich auch nicht, dass es in diesem Land nie zu ernsthaften Streiks oder Frustration kommt. Vielleicht bekomme ich es aber auch nur nicht mit?</p>
<p>Natürlich ist hier auch nicht alles brillant:  über die Effizienz von dänischen Dienstleistungen und insbesondere der Verwaltung einer öffentlichen Einrichtungen können wir hier Lieder singen &#8211; stundenlang .. mit  Bier &#8211; skål!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Tuborg Straßenmusik</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 17:26:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Mahlmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[København]]></category>
		<category><![CDATA[netzkrempel]]></category>

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		<description><![CDATA[Sinnlos aber lustig. Den &#8220;Kumbaya&#8221; singenden Indios sind vermutlich die -7°C auf  Kopenhagens Straßen derzeit zu kalt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sinnlos aber lustig. Den &#8220;Kumbaya&#8221; singenden Indios sind vermutlich die -7°C auf  Kopenhagens Straßen derzeit zu kalt.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/cS6Z1mO6u9E" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/cS6Z1mO6u9E"></embed></object></p>
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		<title>Erlebniseinkauf oder Einkaufserlebnis!?</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 23:15:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Mahlmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[København]]></category>
		<category><![CDATA[kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[shopping]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich ist mir ja egal welches Namensschild auf meiner Kleidung klebt. Ich war nie jemand, der seine Unterhose bis zum Anschlag hochzog, nur damit damit jemand den Designer lesen konnte. Solange es halbwegs modisch aussieht, ist es absolut alltagstauglich. Überhaupt ist man in einer Arbeitsumgebung von 95% männlichen Nerds eher froh wenn der Gegenüber nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich ist mir ja egal welches Namensschild auf meiner Kleidung klebt. Ich war nie jemand, der seine Unterhose bis zum Anschlag hochzog, nur damit damit jemand den Designer lesen konnte. Solange es halbwegs modisch aussieht, ist es absolut alltagstauglich. Überhaupt ist man in einer Arbeitsumgebung von 95% männlichen Nerds eher froh wenn der Gegenüber nach Deo &#8211; und nicht nach Schweiß &#8211; riecht. Doch für bestimmte Anlässe braucht man halt Kleidung, die über das Übliche Jeans &amp; T-Shirt hinaus geht.</p>
<p>Dank meines letzten USA Besuchs, und des freundlichen Dollar Kurses, weiß ich weitestgehend welche der so genannten Marken mir gefällt. Leider fällt der Kaufrausch normalerweise im 25%-Mehrwertsteuer-Land Dänemark nicht ganz so üppig aus, Trotdem war ich heute zum ersten Mal im neu eröffneten &#8220;Flagship store&#8221;  &#8211; der mit dem <a href="http://www.abercrombie.com">Elch</a>; gibt&#8217;s in Deutschland nicht, soll ich jemanden etwas schicken? <img src='http://www.lighti.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Der ganze Laden ist parfümiert &#8211; was ich  recht angenehm finde. Weniger angenehm ist allerdings der völlige Verzicht auf Hinweisschilder. Diese hat man durch nette, junge und vor allem hübsche Mitarbeiter ersetzt, die zahlreich in den Gängen herum stehen. Leider sind diese aber nur dadurch von Kunden unterscheiden, dass sie vollständig Kleidung aus der Kollektion tragen; auf Namensschilder wurde verzichtet. Ich weiß nicht, wie oft ich irritiert ausgesehen habe, weil ich einer der &#8220;Kunden&#8221; grüßte und mich ansprach. Eigentlich ist das hier in jedem Kaufhaus normal, nur normalerweise tragen die Leute Namensschilder.</p>
<p>Erschwerend kommt hinzu, dass der Laden fensterlos und fast komplett stockdunkel ist. Man muss also zwangsläufig jemanden fragen wo die Umkleidekabinen sind. Hat man sie gefunden, beginnt der irritierende Teil: dort stehen ernsthaft Mitarbeiter bereit, die einem Tasche und Mantel abnehmen und einem die Umkleide aufschließen (!). Scheinbar wird dort viel geklaut. Jedenfalls hat man nachgezählt, ob ich genauso viele Teile wieder mit heraus gebracht habe, wie ich anprobiert habe.</p>
<p>Insgesamt ein sehr surreales Erlebnis. Die Sachen in dem Laden sind zwar nicht ganz billig, aber ich habe da vielleicht Ware im Gesamtwert von 130€ gekauft. Der ganze Zirkus kann sich doch niemals rechnen!?</p>
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		<title>Kino</title>
		<link>http://www.lighti.de/2011/01/20/kino/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 12:34:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Mahlmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Danmark]]></category>
		<category><![CDATA[kino]]></category>
		<category><![CDATA[Preise]]></category>

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		<description><![CDATA[Und noch einen Preiserlebnis hatte ich vergangene Woche: zum ersten Mal im Kino in Dänemark gewesen. Der Besuch eines 3D Films kostet hier 15€. Das ist zwar dasselbe wie der Preis eine Kinokarte in Deutschland, allerdings muss man bedenken, dass man hier keine synchronisierte Version bekommt; das hat den Vorteil, dass Filme meist früher als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und noch einen Preiserlebnis hatte ich vergangene Woche: zum ersten Mal im Kino in  Dänemark gewesen. Der Besuch eines 3D Films kostet hier 15€. Das ist  zwar dasselbe wie der Preis eine Kinokarte in Deutschland, allerdings  muss man bedenken, dass man hier keine synchronisierte Version bekommt;  das hat den Vorteil, dass Filme meist früher als in Deutschland starten.<br />
Die Untertitel werden in 3D quasi &#8220;über&#8221; der ersten Sitzreihe  eingeblendet. Wer Englisch versteht, blendet die aber sowieso mental  sehr schnell aus. Auch sehr kurios: Filme scheinen hier ohne Werbung zu  starten bzw. zur angegebenen Zeit beginnt der Hauptfilm. Wer Pech hat  verpasst den Anfang des Films.</p>
<p>Der Film (Tron Legacy) ist übrigens ganz witzig, aber wesentlich mehr Mainstream als das Original von 1982. Wer aber auf 3D Computeroptik steht, wird hier bestens bedient.</p>
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